Gabis "Außenspiegel"
  Kulturbeutel
 




          
Raus aufs Land ....           
         

 

Ostern mit der Schwester-Familie


 


In der Diele brennt der Kaminofen und der Tisch ist gedeckt



Und nun beginnt die Schlacht am leckeren Buffet. Meine Nichte Nadine hat sogar einen "koscheren" Salat für mich gemacht, der nicht mit Wurstschneidegeräten "verunreinigt" wurde, haha . So empfindlich bin ich nicht, aber vielen lieben Dank, schmeckte sehr gut. Ich liebe Salat mit Schafskäse.



Die Käsespieße mit Fähnchen waren das einzige, was ich auf die Schnelle beisteuern konnte


Hmmmm, Senf-Eier



und Veit steht am Herd, Würstchen warm machen, Suppen rühren ...



Die Kinder spielen im Wohnzimmer mit (früher mal) Bastians Zirkus



Aber die Transformers sind interessanter



Die Jungs stellen sich ihre Hotdogs zusammen wie sie es von Ikea kennen.



So, alle warm anziehen und raus zum Ostereier suchen.
Rechts neben der Tür Peter, ein Gast aus Schweden.



Till fängt an ... jedes Kind hat einen eigenen Bereich ...



Sein Bruder Emil hilft bei der Suche, die nicht voran geht: "Nun guck doch mal hier!!"



Ahhh, so langsam füllen sich die Körbchen


Wir lachen uns schlapp, als Till zwischen den Autos unter ein Laken guckt und meint: "Och, hier ist nix, nur ein Fahrrad". Ähhh Till? Das ist jetzt deins .... Überraschung



Ich habe auch was gefunden, durfte ich aber nicht mitnehmen



Guck mal Henri, da hinten schimmert noch was Buntes im Gebüsch...


 


und schnell wieder ins Warme. Carsten spielt für die Kinder auf der Gitarre


 


Danke Nico und Nadine, dass ich endlich ein Foto von euch machen
durfte für meine Freundschaftsseite!



Ach wie schön, dass ich die ganze Familie mal wieder zusammen erlebt habe.
Ganz lieben Dank, dass ihr mich dazu eingeladen habt!!

 





Warum ihr mich nicht fein gemacht kennt.
Eine fast wahre Geschichte, aus gegebenem Anlass wieder aufgewärmt.

Ich bin zu einer Vernissage mit Sektempfang eingeladen.

Nach der üblichen Körperpflege – das Duschgel ist gerade alle, muss Haarshampoo nehmen – schminke ich mich sorgfältig und lackiere die Nägel. Es klingelt. Im Bademantel mit Handtuch um die nassen Haare gewickelt renne ich zu Tür. Die Post. Oh, mein kleines Gastgeschenk, das ich mitnehmen will, kommt ja doch noch! Ich nehme das Päckchen vom grinsenden Postboten entgegen, bleibe mit dem Nagellack an der Pappe kleben und stelle fest: Das Päckchen ist für die Nachbarin. Den Lack muss ich später ausbessern. Jetzt kommt erst einmal die Frisur. Heute mal viel Volumenschaum rein zum besseren Styling. Mist, hab den pflegenden Rasierschaum erwischt. Unterm Wasserhahn versuche ich, das Zeug wieder auszuspülen. Das klappt, aber das Augenmakeup ist hin und läuft in schwarzen Rinnsalen durchs Gesicht. Alles noch einmal von vorne. Noch habe ich Zeit, bis ich abgeholt werde. Nun die seidig-feine schwarze Strumpfhose. Gleich beim Hochziehen reiße ich eine Laufmasche mit dem Daumennagel, mit dem ich vorhin eine Schraube an der Meerschweinchentränke festgedreht habe. Also die dicke Strumpfhose. Den losen Saum vom Rock nähe ich schnell mit ein paar Stichen fest. Wo ist bloß der schwarze Pulli, den ich unter mein neues Glitzertop ziehen will? Ah, Keller, Wäscheleine. Immer noch im Bademantel begegne ich meinen netten Nachbarn im Treppenhaus, klöne ein bisschen und kann gleich das Päckchen abgeben. Mein Pulli ist noch feucht und langsam läuft die Zeit weg. Egal, wird schon trocknen, wenn ich den anziehe. Meine Glitzerklamotte drüber – sieht doch gar nicht schlecht aus. Ich mache die Haare schön und brenne mit dem Föhn eine Stelle an, die jetzt mehr wie ein Strohstern aussieht. Ich glätte notdürftig mit Wasser.  Beim Anziehen der Stiefel klemmt der Reißverschluss. Ich ziehe und: Strumpfhose, die zweite. Nee, keine mehr da, also ein bisschen Lack auf die Stelle, damit keine Laufmasche aus dem Loch wird. Irgendwann fühle ich mich fein, lege noch meinen Schmuck an und hoffe, dass niemand meine lose baumelnde Armbanduhr bemerkt. Der Verschluss ist seit gestern kaputt. Einen Ohrring habe ich drin, der andere fällt hinter die Waschmaschine. Ich setzte meinen Hut auf, ziehe meine dicke Winterjacke an und stelle fest, dass die nicht schön aussieht im Gesamtbild. Da muss ich jetzt durch, habe nur eine. Es klingelt, mein Auto kommt. Ich will nach meinem Handtäschchen greifen und merke: Vergessen, den täglichen Rucksack umzuräumen. Keine Zeit mehr, es hupt schon, also Rucksack schnappen und wech. Angekommen, lasse ich meine unpassende Jacke samt Hut  im Auto und friere mich vom Parkplatz zum Eingang. Der Regen tut der Frisur nicht gut. Mich erwartet ein nettes feierliches Ambiente. Ich nehme ein Sektglas entgegen, und mir fällt auf, dass ich den Nagellack doch nicht mehr ausgebessert habe. Eine mir unbekannte Frau bewundert mein Silbertop und sagt: Oh, das ist ja sogar meine Größe. Die nächste meint: „Das hübsche Teil sieht aber viel teurer aus“ … Hääh? Bis endlich eine Freundin kommt und mir sagt, dass mein großes Preisschild hinten noch raushängt. Erschrocken drehe ich mich um und remple jemanden an. Mein Sektglas leert sich schlagartig. Nicht auf den Boden – in meinen Stiefel. Ich ignoriere das klebrig schwappende Geräusch, das mir jetzt beim herum gehen folgt, wische in der Damentoilette die fettige Häppchen-Avocadocreme vom Ärmel und lege bei der Gelegenheit meinen Strohstern auf dem Kopf wieder flach, entferne das Etikett mit einem Nagelknipser. Fortan juckt das hinten reingefallene Plastikende wie blöd und ich hoffe, dass meine komischen Verrenkungen unbemerkt bleiben. Tja ihr Lieben, nun wisst ihr genau, warum ihr mich fast nur in schwarzer Hose (bleibt länger weiß) und Pulli kennt. Es ist einfach sicherer, auch bei besonderen Anlässen.

Zugegeben, selten passieren mir diese kleinen Missgeschicke alle auf einmal, aber irgendwas ist immer …

 

Mein Tipp: Ertragt die kleinen widrigen Alltagsereignisse mit Humor


LÄTARE-Spende

Nach einer Legende hat der Seeräuber Klaus Störtebeker kurz vor seiner Hinrichtung im Jahr 1401 Folgendes verfügt: Jedes Jahr am Montag nach Lätare, dem Sonntag drei Wochen vor Ostern, sollten Brot und Heringe an die Verdener Bevölkerung verteilt werden.
Mittelalterliche Kostüme, Störtebeker erscheint "persönlich" auf seinem Pferd, es gibt Gaukler, manche Schulklasse in Piratenverkleidung, politische Satire, Fässer mit Heringen, hunderte Schwarzbrote, die mit lautem Gedöns an die Bevölkerungverteilt werden.


Erst einmal singt der Verdener Shantychor


Nanu, wer sitzt denn da so traurig auf den Rathaustreppen?


Der Bürgermeister redet eine Rede und stellt die politischen Gäste vor


Die Liekedeeler (/Gleichteiler bzw. Beuteteiler) warten auf ihren Einsatz


na wo bleibt denn der olle Störtebeker ...




oh, schon abgestiegen


und schon gibts Ärger




Störtebekers Auftritt: Die Politiker und Politikerinnen kriegen verbal einen auf die Mütze ("Der zieht doch keinen Hering vom Teller mit seiner Bildungspolitik!")  und müssen dann in ihrer Rede darauf antworten.


Störtebeker hat Karl-Marx von "oben" mitgebracht und der spart auch nicht an bissigen Kommentaren, was aus dem Land geworden ist.






Die "Armen" stehen bereits Schlange


Presse wohin man guckt, die wollen auch nichts verpassen


Der kleine Pirat hat sich echt Mühe gegeben


Zum Schluss muss Störtebeker seiner Namensherkunft - StürzdenBecher - gerecht werden, den ganzen Humpen in einem Zug


Abenteuerlicher Typ


Nun gehts endlich los ....



Brot und Hering satt



Karoline Linnert sieht noch etwas "vorsichtig" mit dem Fisch aus, ob sie auch Vegetarierin ist?



mal probieren ..


Noch ein paar abschließende Piratenlieder, bevor die Jazz&Blues-Band des Domgymnasiums übernimmt


Wer hat noch nix, wer will noch mal?




Mit Claudia war ich anschließend zum Kaffee im Bistro und später zu Hause gab es für mich eine große Portion Apfelkuchen




Wie der traurige kleine Vogel seine Freiheit fand

Es war einmal ein kleiner Vogel, der lebte schon ewig in einem Käfig. Das störte ihn nicht, er fühlte sich sicher und behütet, bekam täglich Futter und Wasser hineingereicht und zwitscherte so vor sich hin.

Tagsüber schien die Sonne durchs Fenster und wärmte sein Gefieder, nachts ging der Mond an der Zimmerdecke auf. Wenn sich ein dunkles Tuch über ihn legte, wurde er müde, stecke das Köpfchen unter sein Gefieder und schief ein. Er träumte von Bäumen, Wind, fetten Würmern (ob die schmecken?) und schwebte unter Wolken dahin.

Eines Tages war plötzlich alles anders. Es gab kein schützendes Tuch zur Nacht, der Mond ging nicht an, der Tag schaute trübe durchs Fenster. Niemand kam mit Futter und Wasser. Der kleine Vogel wurde sehr traurig. Doch dann bemerkte er, dass das Türchen des Käfigs offen stand. Ganz vorsichtig hüpfte er in die Richtung und setzte sich in die Öffnung. Und nun? Geflogen war der kleine Vogel noch nie richtig. Er breitete wieder und wieder die Flügel aus und dann rutschte er ab – und flatterte zu Boden. Aufgeregt und mit klopfendem Herzen versuchte er ein paar Luftsprünge. Seine ersten Flugversuche waren erbärmlich, aber irgendwie klappte es dann doch besser. Er rutschte nicht mehr von der Stuhllehne ab, fand Futter in der Küche, er musste sich nur selbst bedienen. Nachts schlief er nun im Gummibaum. Vor dem Fenster saß bei Dunkelheit eine große hässliche Eule, die ihn anzustarren schien, nicht unfreundlich, aber das war ihm nicht geheuer.

Am Tage sah er, dass das Fenster offen stand. Der Vogel setzte sich aufs Fensterbrett und ließ sich den Wind durchs Gefieder wehen. Er breitete die Flügel zur Probe aus. Wie es wohl wäre, draußen herumzufliegen? Er versuchte es, blieb aber in der Nähe des Hauses.

Als die Dämmerung einsetzte, wollte er wieder zum Fenster hinein – und knallte gegen Glas. Aua. Er versuchte es wieder und wieder, da drin war doch alles, was er hatte! Ganz erschöpft und verzweifelt saß er außen auf der Fensterbank und konnte es nicht glauben.

Da kam die Eule fast lautlos herangerauscht, setzte sich neben ihn und sprach: „Kleiner Vogel, du musst jetzt fliegen lernen, wie deine Artgenossen draußen auch. Aber keine Angst, ich weiß einen Platz, wo du hin kannst. Vertrau mir.“ Sie nahm den kleinen Vogel unter ihren Flügel und hob ab. Die Nacht war schwarz und kalt und das Vögelchen hatte Angst, dass die Eule es fallen lassen würde. Unbegründet. Irgendwann landete sie sanft auf einem Balkongeländer unter einem Dach. Der kleine Vogel schaute in eine helle Wohnung, die ähnlich aussah, wie die, die er verlassen musste. Er fing zaghaft an, sich zu freuen. Da war zwar Glas, aber ein Stück zum Durchschlüpfen war offen. Die alte Eule gab ihm noch ein paar Ratschläge. „Futter findest du draußen auf der Wiese. Wenn du ein bisschen mit den Füßen trampelst, denken die Regenwürmer, es regnet und kommen an die Oberfläche, dann kannst du sie fressen. Die schmecken köstlich und sind nahrhaft. Schau da drüben den Wald an, da sind Bäume, die dich schützen. Achte auf Eichhörnchen, die lassen immer leckere Reste von Eicheln und Nüssen liegen. Trinken und baden kannst du gleich hier in der Regenrinne. Und wenn ich dir helfen kann, dann ruf mich. Ich bin nicht weit weg.

Die Eule rauschte ab, winkte noch einmal mit dem Flügel und verschwand in der Dunkelheit. Mit klopfendem Herzen traute sich der kleine Vogel ins warme, helle Zimmer – und diesmal war da keine Scheibe, an die er knallte. Er suchte den Käfig, damit er sich sicherer fühlen konnte, aber hier gab es keinen. Dafür überall Sitzstangen, auf denen er es sich gemütlich machen konnte. Er war zwar allein, aber sicher. Es drohte ihm keine Gefahr, das spürte er. Er steckte das Köpfchen unter den Flügel und träumte von dem Wald, zu dem er gleich morgen fliegen würde.

Ab und zu flog die Eule mal vorbei, aber er brauchte sie nicht mehr. Seine Flügel wurden von Tag zu Tag kräftiger, Gefahren, wie die schwarz-weiße Katze die ums Haus strich, hatte er im Blick. Er konnte rein und raus, so oft er wollte.

Zuerst traute er sich nicht weit weg, aber dann begann der Vogel, höher und weiter zu fliegen, unter den Wolken zu kreisen und empfand das große Gefühl der Freiheit. Nie wieder wollte er nun in den kleinen Käfig zurück, auch wenn er manchmal noch davon träumte. Und jeden Tag landete er abends auf seinem Balkongitter, nahm einen Schluck aus der Regenrinne und kehrte zurück in die Geborgenheit, die ihm keiner streitig machte, die nur ihm gehörte, wo er hüpfen, singen und zwitschern konnte, wann und so viel er wollte. Er fühlte sich nun groß und stark, mindestens wie ein Rabe. Und ob der Mond an der Decke anging oder nicht, bestimmte er selbst.

Hier endet die Geschichte und fängt neu an
(PS: Die Eule steht symbolisch für ALLE helfenden Hände)



Das Buch habe ich von Bastian zu Weihnachten
bekommen und gerne gelesen


Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen: »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.

Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. Ein ebenso lebendig geschriebenes, humorvolles wie anrührendes Buch (Amazon)

aufgeräumt.

 

 
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