Mein Tagebuch 
Freitag: Wir bereiten uns auf unseren Wochenendbesuch vor. Peter sorgt dafür, dass Freund Rudi nicht vegetarisch essen muss, ich hole schon mal Getränke und Spiele. Mehr wird heute nicht los sein ....
Donnerstag, da mag man ja keinen Hund vor die Tür jagen ...
Ich beschäftige mich lieber mit aufräumen und Wäsche. Nachdem wir den Kleiderschrank weggegeben haben, hängt alles auf Rollgarderoben. Eine ist gestern zusammengebrochen. Nächste Woche werde ich meine Schränke umzugsfertig machen und dann mal schauen, wann die Spedition Zeit hat.
Mittwoch. Nachts um drei geht es hier rund mit Wetter. Hagel prasselt immer mal wieder aufs Dach. Die Sturm wird so heftig, dass ich mal nachfrage, ob ein Womo umfallen kann. Es wackelt, rüttelt, heult, klopft. Es gehört schon was dazu, bis 3,5t in Bewegung kommen. Immerhin werde ich nicht seekrank, aber es gibt nur kürzere Schlafsequenzen. Nach dem Kaffee beschließen wir die Heimfahrt, sobald der Sturm etwas nachlässt.
Wieder zu Hause kann ich mich nicht mehr zum Qigong aufraffen. Wir räumen das Womo aus. Peter leert gerade den Kühlschrank, als ich wieder rausgehe und ein interessiertes Eichhörnchen sehe, das sich am Tritt hochangelt. Es ergreift zwar sofort die Flucht, bleibt aber in drei mit Höhe mit Blick in den Wagen in der Weinwand sitzen.
Ich habe bei einem Sommerlager schon einmal erlebt, wie sich Eichhörnchen in den Zelten der Jugendlichen bedient haben, die ihre Türreißverschlüsse offen gelassen haben Chaos! Keine Kekse mehr, keine Äpfel. Verpackungsmüll. Nur die Nutellagläser und Ravioli waren noch brauchbar. Dabei waren wir gewarnt worden.
Peter kocht: leckere Fischpfanne mit Kartoffelsalat
Tschüß FeddSiel. Die Lesezeichen gibt es beim nächsten Mal, die fliegen heute weg wenn ich die an Bäume hänge.
Dienstag. Es ist ungemütlich draußen, aber wir erfahren im Internet, dass heute ein Kutter reinkommt. Peter macht sich alleine auf den Weg und stellt sich mit ca 150 Leuten an. Zwei Kilo Krabben bitte. Nun haben wir gut zu tun. Kaum ist Peter wieder da, zieht plötzlich Seenebel auf. Wir können kaum zur nächsten Reihe Womos gucken. Erst einmal einen Grog, Malsachen wegpacken und dann wird gepult.
Die Muschelschalen werden gründlich gereinigt, die scharfen Ränder geschliffen und dann wird grundiert. Manchmal zeichne ich vor. Hier ein Blättergerüst, wo nachher die Blumen drauf kommen. Oder Kreise ...
Montag: Wir haben gut geschlafen. Morgens fällt ein gebündelter Sonnenstrahl durch ein kleines Fenster und darin sehe ich alle Teilchen, die in der Luft schweben in Regenbogenfarben glitzern. Und nein, ich habe nichts genommen. Wenn ich ein bisschen Puste, erzeuge ich kleinste Sternschnuppen, also mit Schweif. Faszinierend, habe ich so noch nie gesehen. Nach ein paar Minuten ist der Zauber vorbei.
Wir lesen lange Zeitung, trinken Kaffee und marschieren los. 100m bis zum Ortskern. Peter steuert gleich die Fischbude an, einmal Brathering bitte.
Der einzige Laden am Hafen hat heute nur bis 12 Uhr geöffnet. Wir haben nur eine kleine Besorgung. Die Strandbar, die mehr eine Wattbar ist, wird gerade gefegt. Wir werden nett begrüßt und lassen uns auf einen Frühschoppen draußen nieder. Ein Kutter ist rausgefahren, trotzdem nix mit Granat. Schade. Wir fragen im Fischladen nach und bekommen eine etwas patzige Antwort: "Granat gab es hier im letzten Jahr erst im August". Glatt gelogen. Ich höre wie Peter Luft holt und trete ihn. Sag jetzt nichts. Er versteht und kauft Seelachsfilet.
Draußen lachen wir beide. Wir haben im April, Juni und Juli viele Kilo Krabben hier am Kutter gekauft und gepult. Auf dem Rückweg verteile ich meine bemalten Muschelschalen.
Später sitzen wir noch in der Sonne, hören dem Blöken der Schafe auf dem Deich zu. Während Peter das Abendessen zubereitet, male ich meine Lesezeichen weiter.
Sonntag: Obwohl wir gestern nicht wie geplant das Wohnmobil startklar gemacht haben, schaffen wir es, um 11 Uhr vom Hof zu rollen. Schon anderthalb Std später kommen wir in Fedderwardersiel an. Der Stellplatz ist gut besetzt, aber der eine oder andere Platz ist noch frei. Wir erzählen immer allen Leuten, dass hier außer ein paar Kuttern nichts los ist. Aber heute sind viele Tagesgäste im Hafen. Saisonbeginn für Kneipe und Fischbude. Ich habe etwa 60 Muschelschalen bemalt und lackiert, die sollen unter die Leute gebracht werden. Nun muss Peter wieder Miesmuscheln essen, brauche Nachschub.
Sonnabend: Wie gut, dass ich unser Abendessen schon mittags zubereitet habe.
Nudeln mit Bärlauch und Gemüse, Abends kommt noch Käse drüber
Es kommt überraschend Besuch. Ein mit Peter befreundetes Paar meldet sich kurzfristig zum Bärlauchpflücken an. Ich schaffe es gerade noch, Kaffee zu kochen und Kuchen aufzutauen. Es wird eine gemütliche Runde. Nach dem Kaffee bilden wir im Garten einen Stuhlkreis und killen die Buddel, die eigentlich Morgen mit auf Reisen soll. Aber wir haben einen kleinen Ersatz. Ich weiß nicht mehr, wer mir die beiden Fläschchen 50ml zu Weihnachten geschenkt hat. "Preußische Whiskydestillerie, 56,6 %Vol. Ohhhh..
Nudelauflauf überbacken.

Freitag: Meinen Plan, in meiner Wohnung Schränke leer zu räumen, verschiebe ich wieder einmal. Oft kann ich mir das nicht mehr leisten ...wird Zeit ...
Immerhin habe ich meine Bolognese-Vorräte wieder aufgestockt und damit gleich etwas zum Mitnehmen für unsere Womoküche. Die passt zu Gemüse, zu Fisch und natürlich zu Nudeln. Durch den klein gewürfelten Sellerie erhält die vegane Soße eine Struktur.
und abends gab es noch einmal Sellerie, diesmal als Schnitzel paniert und gebraten mit Paprikacreme. Dazu Reis mit Bärlauch und Möhrensalat.
Auf Facebook folge ich den Bärchen, so süß immer in Szene gesetzt
Donnerstag: Mittags nehme ich mir mal richtig Zeit zum Einkaufen, Produkte gucken, Gartenschuhe kaufen, für Ostern schon mal etwas besorgen und für unsere Reise auch. Sonntag soll es für ein paar Tage mit dem Womo an die See gehen.
Wieder zu Hause mache ich die Gästezimmer fertig, weil in einer Woche mein Besuch aus Ostfriesland kommt. Darauf freue ich mich schon.
Peter ist fleißig im Garten, fährt einen Anhänger voll Kleinkram aus dem Haus zur Deponie und stellt einen Änhänger fürs Osterfeuer bereit. Der muss Sonnabend weg.
Ich bereite das Abendessen vor. Erst am nächsten Tag fällt mir auf, dass die Paprikasoße fehlte, in der Mikrowelle vergessen. Na ja, gibt's Freitag.
Gefüllte und überbackene Paprika vegetarisch mit Bärlauch-Kartoffelstampf

Und noch einmal für Peter mit Hackfüllung
Mittwoch: Meine Planungen beginnen, wie ich das Gästezimmer nun einrichten kann. Ich genieße den Sommertag. Was für eine tolle Baumblüte hinten im Garten, ein Mirabellenbaum, der leider keine Früchte trägt, aber sieht trotzdem schön aus.
Nachmittags ist wie jeden Mittwoch Qigong, heute etwas anstrengend. Noch zwei mal, dann ist für mich Sommerpause. Wir werden zu oft unterwegs sein mit dem Womo. Wir fahren gerne sonntags los, weil da auf den Plätzen "Bettenwechsel" ist, wenn die Wochenendreisenden abfahren.
Wenn ich mit Kochen dran bin gibt es oft Spaghetti, die sind in 10 Minuten fertig. Noch kurz Tomatensoße, Rest Schafskäse und frischen Bärlauch drauf, 2 Minuten Mikrowelle.
Dienstag. Wir räumen einen riesigen Kleiderschrank im Gästezimmer aus, den Peter und ich bisher gemeinsam genutzt haben. Nun soll er meinen Schlafzimmermöbeln weichen, die viel flexibler sind. Ich möchte natürlich so wenig wie möglich einlagern lassen.
Die Leute vom Landkreis, Gebrauchtmöbel, kommen pünktlich mit dem Möbelwagen vorgefahren, der Chef entscheidet sofort: "Den nehmen wir mit, sehr gute Qualität.". Unter seine Anleitung wird abgebaut. Es sind oft Langzeitarbeiteslose, die wieder Fuß fassen sollen in der Arbeitswelt. Tolle Einrichtung. Alle Speden werden gut aufgearbeitet und sehr preiswert verkauft.


Montag. Was habe ich mich vormittags erschrocken, als ich in meinem Dachstübchen saß und ein heftiger Hagelschauer losging. Ich dachte erst an ein Erdbeben. Da hat das Wetter noch einmal richtig zugeschlagen. Und ich wunderte mich schon über den Verkehrsfunk " unterspülte Straßen".
Ich habe eine Minivase, die ich besonders im Frühjahr brauche, wenn Peter mit Schneeglöckchen kommt oder einer Krokosblüte ... oder Gänseblümchen. Gestern wurden in der City Rosen verteilt. Ich ging schnell vorbei, aber Annika und Flora haben eine genommen und schon nach kurzer Zeit musste ich die tragen. Die Stiele haben es nicht überstanden, aber die Blüten.

Sonntag. Heute ist Lätarespende in Verden. Da fahren wir mit den Kindern nachmittags hin. Das Rahmenprogramm geht zwar früher los, aber wir müssen noch lange genug vor der Bühne stehen, bis alle geladenen PolitikerIn ihre launige Rede gehalten haben. Erst einmal Kinderbelustigung. Sogar Bovenschulte ist aus Bremen gekommen. Störtebeker tritt um 15:30 Uhr auf mit seinen Liekedeelern und dann wird Hering und Schwarzbrot verteilt.

Inzwischen sind Bastian und Tamara zurück von ihrem Wochenendausflug und haben uns in der Menge gefunden. Sie wollen noch ein bisschen durch die City laufen, ist verkaufsoffen. Peter und ich fahren schon mal nach Hause und bereiten Kaffee, Tee und Kuchen vor. Und eine Stunde später ist es plötzlich wieder ganz ruhig im Haus - alle weg.
Sonnabend: Die Kinder schlafen länger als gedacht, es ist sehr ruhig hier. Wir frühstücken zusammen, erzählen ein bisschen und dann sehe ich Stunden nichts mehr von Ihnen. Ich bin in der Nähe am Malen und warte, aber niemand will was von mir. Ab und zu höre ich ein Lachen aus dem Kinderzimmer. Ich glaube, sie genießen den Platz, die "Büchergalerie" und die großen Spieltische. Ich schaue dann doch mal rein, Annika liegt auf dem Sofa und strickt, Flora malt und es läuft gerade ein Hörspiel. Alles gut.
Nachmittags backt Peter Brot. Die beiden dürfen anschneiden und probieren. Wir spielen ein paar Spiele zusammen und dann geht es ab in die Badewanne, bevor die Pizza auf den Tisch kommt.

Nützliches Wissen: Bärlauch ist Balsam für die Gefäße, Blutdruck & Cholesterin: Die enthaltenen Schwefelverbindungen (vor allem Allicin) wirken ähnlich wie natürliche ACE-Hemmer. Sie helfen, die Blutgefäße zu entspannen und den Blutfluss zu verbessern. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass Bärlauch sogar effektiver als Knoblauch dabei helfen kann, das „schlechte“ LDL-Cholesterin zu senken.
„Blutverdünnung“: Er wirkt leicht thrombozytenaggregationshemmend – sprich, er sorgt dafür, dass das Blut weniger schnell verklumpt.
Antimikrobiell: Er wirkt gegen Bakterien, Pilze (wie Candida) und sogar einige Viren. Aktuelle Übersichtsarbeiten (z.B. aus 2025) betonen seine starke antioxidative Kapazität, die Zellschäden durch freie Radikale abwehrt.
Entgiftung: Bärlauch enthält viel Schwefel, der im Körper hilft, Schwermetalle zu binden und auszuleiten. Darmgesundheit: Neuere Daten zeigen, dass Bärlauch als Präbiotikum fungieren kann, also die „guten“ Darmbakterien füttert, während er pathogene Keime unterdrückt. Die Menge macht’s: Ein Blatt im Salat ist lecker, aber für therapeutische Effekte empfehlen Ernährungsberater aktuell etwa 3 bis 5 Gramm frische Blätter täglich über mehrere Wochen.
Vorsicht bei Medikamenten: Da Bärlauch das Blut leicht verdünnt, solltest du vorsichtig sein, wenn du bereits Blutverdünner (wie Marcumar oder ASS) nimmst. Sprich das kurz mit deinem Doc ab.
Verwechslungsgefahr: Das ist kein Witz – jedes Jahr gibt es schwere Vergiftungen durch Maiglöckchen oder Herbstzeitlose. Wenn es nicht nach Knoblauch riecht: Finger weg!
Ich freue mich auf meine Enkeltöchter, die das Wochenende bei uns verbringen werden. Ich habe die beiden seit Weihnachten nur einmal kurz gesehen, werde mich also hier weniger melden in den nächsten Tagen. Aber ihr habt ja schon gemerkt, dass es sowieso zur Zeit nichts interessantes zu berichten gibt.
Der Einkauf fürs Wochenende ist erledigt. Kennst Du das auch, wenn Du am Ende einer Schlange stehst?
Dieses Bild erinnert mich sehr an unseren kleinen TanteEmma- Laden in Witten an der Ecke unserer Straße. Ich war ca 6 Jahre alt und wenn ich ein oder zwei Groschen hatte, habe ich mir braunen Kandis gekauft. Der hing am Band von der Decke wie ein Fliegenfänger und es wurde ein kleines Stück abgeschnitten.

Bärlauchspaghetti mit Schafskäse und Tomaten

Janosch ist nun 95. Gerade gestern habe ich zwei seiner Bücher doch wieder aus der Verschenkkiste gezogen, nämlich die englischen Fassungen. Vielleicht freut Flora sich, dass sie das schon lesen kann ....

Zu verschenken ...Ich muss einiges zusammenräumen, damit meine Sachen Platz finden.

Donnerstag: Heute beginnen die Vorbereitungen für unseren Kinderbesuch morgen fürs Wochenende. Erst einmal alles einkaufen, was sie an Verpflegung mögen, Pizza, Erdnussbutter, Milch usw. Dann das Kinderzimmer herrichten. Das Wetter soll nicht so schön werden, aber Peter ist ganz dankbar dafür. Die Wiese ist übersät mit Krokussen und Schneeglöckchen, und er ist traurig, wenn die platt gelatscht werden. Nur eine Spur führt zum Bärlauch.
Als ich gestern vom Qigong nach Hause kam, hatte Peter gekocht und sich richtig Mühe mit dem Anrichten gegeben. Blumenkohlcreme und Fisch.

Mittwoch
Ob ich es schaffe, heute mein Steinpäckchen für Langeoog auf den Weg zu bringen? Ich wickle jeden Stein zum Versand in Klopapier, damit nichts verschrammt oder abplatzt beim Transport. Und meine Mini Friesentotems haben noch keine Bändchen .... Aber letztlich wird das Paket im Laufe des Tages doch noch fertig und geht auf die Reise. Gewicht 5001g. Upps, ein Gramm zu viel. Aber es waren auf der geeichten Waage dann doch nur 4998g. Glück gehabt.
Ich bin zufrieden damit, dass es heute regnen soll. Die Natur braucht das gerade nach so viel Sonne. Bei Regen habe ich kein schlechtes Gewissen, in der Stube zu hocken. Na ja, Qigong steht auch an ..
Eine Nachricht im weltweiten Netzt hat mich heute geärgert, begleitet von diesem Foto:

Ja und? Geht's noch??? So dekadent ...warum ist es eine Meldung wert, dass Prinzessin Ann einen Mantel nach vier Jahren noch einmal trägt? Ich finde es schon schlimm, dass TV-Moderatorinnen nicht zweimal dasselbe tragen dürfen ....
Griechisch veg, mit Bärlauchreis

Dienstag: Ich muss mal wieder in meine Wohnung, die Mülltonne füllen und rausstellen.
Ich habe nun genug Steine bemalt, um ein 5kg-Päckchen nach Langeoog schicken zu können. Das war jetzt der Rest für Ostern.
Also nicht, dass ich aufhören werde, aber die nächsten 100 Steine sind dann zum Mitnehmen, wenn ich im Mai selbst wieder dort bin.
Bei dem Wetter sollte man eigentlich unterwegs sein, aber am Wochenende kommen meine Enkeltöchter zu Besuch, da wird die Zeit zu knapp.
Vielleicht ist es hinterher auch noch warm.
Bei Facebook habe ich heute eine Anzeige angeklickt: Mit diesem Poncho kommen Sie bequem vom Wohnmobil zum Waschhaus. Nun mal kurz geguckt und schon hagelt es Angebote. Ponchos von Heine, vom Ottoversand, von Amazon gleich mit ganzen Campingausrüstungen samt Chemieklo, von Temu und Erwin Müller wieder Ponchos...nicht zu glauben, wie die KI nur Sekunden braucht, um zu liefern.
Es war noch ein halber Blumenkohl da, hier als Cremesuppe mit frisch gebackenem Brot und Salat

Montag: Nun wissen wir, was in der Nacht los war. Nachbars Kater hat sich mit einer fremden Katze auf dem Grundstück gefetzt. Fluchweg Dach. Peter hat das zerrissene Halsband abends unterm Vordach gefunden. Der Kater war zwar wieder zu Hause, aber ein bisschen pflegebedürftig. Wunden versorgt. Muss sich erholen.
Peter war gestern zu einer Versammlung seines Angelvereins, ich habe in Haus und Garten rumgegammelt. Das Wetter ist so toll in diesem Frühjahr, ich könnte sofort ins Womo steigen und losfahren. Aber Peter hängt an seiner jetzt gerade so schön blühenden Blumenwiese.

Was aus unseren pflegebedürftigen Nachbarn geworden ist? Peter hat den Kontakt nach vielen Jahren abgebrochen und nun sind wir nicht mehr auf dem laufenden. Sein früherer Freund hat zwar noch einen Telefonversuch gemacht, aber Peter will nicht mehr. Wir haben stark die Vermutung, dass sie alle von den Angehörigen bestellten Dienste wieder abgesagt haben, Essen auf Rädern, Pflegedienst (Geld lieber selbst kassieren?), Bringeservice von Rewe usw. Der Hund ist inzwischen eingeschläfert worden. Dass der nur noch liegen konnte, war wohl sogar der Tierärztin zu viel. Wie das Paar ohne Hund als Vermittler zurecht kommt, ist schwer vorstellbar. Uns werden sie keine Energie mehr absaugen.

Die essen fast nur Süßschlabber, Grieß, Joghurt, Pudding, Kuchen. So gut wie kein Fleisch oder Fisch. Kann man machen, aber dann muss man wissen, was man tut. Nur weglassen geht nicht. Gemüse essen sie zwar, aber das wird offensichtlich ungewürzt in Wasser gekocht. Sonst wäre es nicht zu einem bedrohlichen Natriummangel gekommen. Unser Essen würden sie nicht mögen.
Vegetarisch: Blumen- und Rosenkohl mit Sauce Hollandaise und Kartoffelplätzchen.
Sonntag: Ich fange mal mit Mitternacht an: aufgewacht, weil Tiere mit viel Krach und Geschrei über das Wellblechdach am Schlafzimmer gepoltert sind. Ich habe mich voll erschrocken. Peter kam kurz hoch und fragte: donnert es? Und pennte weiter.
Braucht es den Tag noch? Na klar, solange Frauen in fast allen Bereichen zu wenig vertreten sind, weniger Gehalt bekommen, oft immer noch Teilzeit arbeiten und dadurch die Rente schmälern, Männer Kriege anzetteln und alles kaputt hauen, was Frauen mit aufgebaut haben ...
Gestern Nachmittag kam Freund Ernst zu Besuch, "mal eben", weil er zum Flugplatz wollte. Aber es war so schön im Garten zu sitzen, dass er geblieben ist..
Später habe ich Bärlauch gepflückt, ein schnelles Pesto mit Öl, Salz, Prise Zucker und Nüssen zubereitet (10 Sek mit Pürierstab). Sooo lecker zu Spagetti ...
Sonnabend: Auf meine Kleinanzeige wegen des Trampolins hat jemand geantwortet. Nun muss ich sehen, wie ich die Haltestange ab bekomme, damit das Teil transportiert werden kann. Da ist Peter gefragt. Pünktlich um 12 kamen die AbholerIn.
Gestern habe ich lange in meiner Wohnung Sachen sortiert, war einkaufen und dann rief eine Freundin an, wollte sich mit mir treffen. Aber ich war gerade wieder zu Hause, um mich für den Abend fertigzumachen. Jahreshauptversammlung des Luftfahrtvereins. Ich habe Ursula, die im Vorstand ist, dann zum Essen eingeladen und wir sind zusammen zu Fuß zum Landhaus Müller gegangen.
Es gab nur eine einfache Selleriecremesuppe, aber mit viel Petersilie und frischem Bärlauchpesto

Die Versammlung war voll, alle Plätze im großen Saal belegt. Es gab die üblichen Berichte, Entlastung des Vorstands, einstimmige Neuwahlen. Themen waren Erweiterung des Flugzeugparks, neue Mitglieder ( keine Nachwuchssorgen), neue Windkraftwerke in Platznähe, Bilanzen und Finanzen, Aktivitäten, Erneuerung Flugzeugpark ...leasen, kaufen, verkaufen, reparieren, E-Flugzeug, Clubheim Dachsanierung usw.
Zum Schluss wurde es doch noch hitzig, als es um das Freikaufen von Baustunden ging, die man selbst nicht leisten möchte oder kann (36 im Jahr). Was ist eine Arbeitsstunde wert? Bisher 15€, zukünftig 30€?
PS: Ich schreibe das hier, weil einige meiner LeserInnen alte Vereinsmitglieder sind, oft nicht mehr aktiv.
Freitag: Noch nicht einmal 8 Uhr und schon schaue ich einen Film auf dem Handy. Bei Facebook ist in der Langeooggruppe ein neuer Gast aufgenommen worden; der bedankt sich mit einem alten Videofilm von 1998. Zwar nicht gut gemacht, oft langatmig, aber da ich seit 1987 jährlich dort zwei bis drei Wochen Urlaub verbringe , kenne ich alles. Wir jung die Jungs vom Shantychor da aussahen, wie dick der Fischonkel noch war, wie die Läden hießen und der Anleger noch nicht ausgebaut war. Noch fünf Wochen und ich muss mich um die Buchung der Fähre und Gepäcktransfer kümmern. Wir fahren diesmal schon Mitte Mai.
Gestern bin ich wieder einmal nicht vom Hof gekommen, hatte gerade eine kreative Phase, verbunden mit Prokrastination, was echte Arbeit angeht.

Gut, dass ich erst zum Sonnenuntergang in den Garten kam mit einem Cidre. Peter machte gerade Restarbeiten beim Baumschnitt. Das mag ich überhaupt nicht sehen, wenn auf der angestellten Leiter herumturnt mit Säge. Er dachte, ich wäre weggefahren und nutzte die Gunst der Stunde, haha.
Gerade hatte ich gesagt: "Jetzt fehlt mir nur eine Zigarette zum Glück" da kam Peters Tochter durch den Garten - mit Zigaretten. Zwei geschnorrt und nun reicht es erst einmal wieder. Gewichtszunahme bisher 4kg.
Tagsüber esse ich möglichst wenig. Wir kochen erst abends. Heute vegan: Köttbullar mit Pü und Wildpreiselbeeren

Ihr erinnert euch, wie ich mich geärgert habe, dass das EU-Parlament sich in diesen schweren Zeiten mit veganem Schnitzel beschäftigen muss ...und die Welt brennt ...
Donnerstag: Mein Trampolin steht zum Verkauf bei Kleinanzeigen. Mal schauen, ob es jemand haben möchte. Ich habe da überwiegend zu Musik drauf gewalkt, also nicht gesprungen...
Beim Qigong hat uns die Übungsleiterin gestern richtig rangenommen. Zwar sind die Bewegungen langsam, aber die Körperspannung und Konzentration ist groß, immerhin durchgehend anderthalb Stunden. Später zu Hause kam der erste frische Bärlauch auf den Tisch, auf Spaghetti. Ist aber erst ganz der Anfang mit Bärlauch ...
Mittwoch: Wie spannend, Freund Gerd hat ein Angebot für eine Servicewohnung beim Johannisheim in Verden angeboten bekommen und schaut sie sich gleich an. Ich wäre am liebsten mitgekommen, aber ich bin so früh noch nicht so weit.
Unsere Rückfahrt gestern war eine mittlere Katastrophe. Bis zur Raststätte Hasbruch ging alles gut und nur, weil ich nicht mehr rauche, haben wir dort keine Pause gemacht wie sonst. Mein Ritual, bevor ich mich in die Dreieckstaus begebe. Und dann musste Peter noch fast weitere drei Stunden durchhalten. Wir steckten fest, Autobahn Vollsperrung, Umleitung in eine Baustelle Richtung Wildeshausen. Das Navi war nicht bereit, Autobahnen zu meiden. Dazu kam, dass wir gefühlt durch 1000 fiese Schlaglöcher gefahren sind. Mit dem Womo kann man nicht ausweichen, sich nur gut festhalten. Es ist zwar alles gesichert, aber die Töpfe klappern, im Badschrank fällt einiges um, Geschirr und Gläser klingeln und um die Reifen tut es mir auch leid. So sind wir in Kolonnen durch kleine Orte und Dörfer gefahren. Erst in Syke konnten wir wieder auf Kurs.
Hätten wir das alles vorher gewusst, wären wir gerne noch einen Tag geblieben...

Dienstag: Wir sitzen im sonnigen Wohnmobil beim Kaffee, ziehen uns die neuesten Nachrichten rein und beraten, ob wir heute schon nach Hause fahren oder noch ein interessantes Ziel auf der Strecke liegt.
Wir beobachten wieder das Nest der Wanderfalken auf der Burg in Nürnberg online. Lebensraum-Burg.de Drei Eier liegen schon im Nest. Spannend sind immer die Fütterungen der Jungen nachher, da gibt es ganze Tauben. Fressen und gefressen werden. Aber das dauert noch.
Montag: Heute frühstücken wir früher, weil wir noch eine Verabredung in Leer haben. Es war wieder sooo schön hier bei Euch in Ihrhove, lieben Dank.
Gegen 11, verabschieden wir uns, verfahren uns unterwegs gründlich, kurven durch enge Spielstraßen, aber dann erreichen wir doch unser Ziel. Alte Kollegen, die mir ein Telefon als Wandapparat aus dem Museum besorgt haben,
Teezeremonie, nette Gespräche, Erzählungen von Urlauben mit dem "Feuerwehrwagen" der bei ihnen als Womo diente, Geschichten von dem Fernmeldemuseum, das sie in Leer gegründet haben,
und dann geht es weiter nach Ditzum.
Toller Stellplatz, aber am Ende der Welt. Alles geschlossen zur Zeit. Montag. trotzdem nette kleine Gassen...

Zu den Nachbarn bekommen wir schnell Kontakt, Peter kann gut Plattdeutsch und das kommt bei den neben uns stehenden Leeranern gut an...
Auch der Fischladen hat geschlossen, aber wir haben noch Krabben an Bord ... ab in die Pfanne mit Bratkartoffeln. Pann upn Disch, twe Löpels und gut is ..
Sonntag: wir treffen uns um 10 zum Frühstück. Zwei Stunden später klingelt es und Zina kommt, ein Flüchling von der Elfenbeinküste, der seit vielen Jahren von Birgit und Rudi betreut wird. Wir kennen uns, ein ganz lieber, humorvoller Mensch. Sehr bemüht um Integration, Analphabet, fleißig, zuverlässig. Aber er hat trotzdem Mist gebaut, Wohnung gemietet, die er dann doch nicht haben wollte, Deponat, Kündigungsfrist, alle fremd. Rudi wird es richten. Den Rest des Tagen verbringen wir mir Spielen, Diskussionen, neuesten Nachrichten.
Sonnabend: Wie geplant sind wir mittags in Ihrhove Westoverledingen angekommen. Wir haben fürstlich und lange gefrühstückt und dann "Esel" gespielt, bis abends der Grünkohl auf den Tisch kam. Lecker, und für mich hatte Birgit extra vegane Pinkel selbst gemacht. Danke.
Abends haben wir zusammen Nachrichten und Sonderberichte im TV geguckt und noch lange Weltpolitik diskutiert.
Es war ein netter Abend gestern. Für unsere Übungsleiterin hatten wir Blumen besorgt. In Verden ist "Klatschmohn" die Adresse für besondere Sträuße.

Freitag, und ich glaube, der Tag bleibt vorhersehbar. Mein Wellnessprogramm vom Wochenende muss ich vorziehen, weil wir morgen früh nach Ostfrieslandland starten. Mein Auto möchte aufgeräumt werden, nachdem ich gestern alles beim Verladen durcheinander gebracht habe und dreckig ist es auch. Der Kindersitz kommt endlich raus, da passen meine Enkeltöchter längst nicht mehr rein. Ich freue mich, dass meine Freundin ihn gebrauchen kann.
Wir packen heute schon das Womo, damit wir morgen zeitig starten können. Der Plan ist, Brötchen kaufen und mittags dort sein.
Heute Abend treffe ich mich mit meiner Qigonggruppe beim Italiener. Das war eigentlich Weihnachten geplant, aber dauernd kam etwas dazwischen, zuletzt das Wetter.

Donnerstag, Arbeitseinsatz. Ich hatte einen Bücherschrank leergeräumt und jeweils so 10 Bücher in einem Büddel verstaut, damit die tragbar wurden. Alles ins Auto geschleppt. Heute fahren Peter und ich mit Kisten und Rollwagen zur Bücherei. Mist, der ganze Parkplatz am Holzmarkt ist gesperrt. Ich irre mit dem Auto herum und habe dann Glück, dass jemand aus einer Parklücke fährt. Wir beladen unsere kleine Sackkarre. In der Bücherei erfahren wir, dass gestern letzter Abgabetag war. Oh nein! Ich entschuldige mich. Die Freiwilligen sind nett und nehmen meine Bücher. Als wir mit der zweiten Ladung um die Ecke kommen, bleiben sie immer noch nachsichtig. Uff, geschafft.
Peter muss zum Hörgeräteskustiker, ich ein Rezept abholen, gemeinsam einkaufen und wieder nach Hause in die Sonne. Abends gibt es Futter von gestern
Mittwoch, und ich habe Qigong geschwänzt. Wir sitzen so schön in der Sonne im Garten, nur mit Strickjacke. Ich sage mit schlechtem Gewissen bei den Mittwochsmädels ab und Peter holt Apfelwein aus dem Keller, ein Stück von dem frisch gebackenen Brot, einen Klumpen Schafsgouda - und wir fühlen uns wie in Frankreich auf unserer Rentnerbank unterm Apfelbaum, der den Wein geliefert hat.
Seit heute ist die Wiese weiß-lila von Schneeglöckchen und Krokossen. Wir bleiben sitzen, bis die Sonne untergeht und die Blüten sich wie auf Verabredung alle schließen.


Erich Kästner
Fast wie ein Weihnachtsessen. Auf die Klöße freuen wir uns schon länger. Für mich alles vegan, aber Peter hat stundenlang seine dicke Rippe im Ofen gehabt und schwelgt nun in Fleisch, Knochen und fettiger Brühe. Aber er sieht glücklich aus ...
Braune Soße zu vegan? Hab ich erfunden. In einem Becher angerührt: Teel. Gemüsebrühe trocken, Teel.Speisestärke, Senf, Tomatenmark, dunkle Sojasoße, Gewürze z. b. Paprika, Pfeffer, Prise Zucker. Mit Wasser auffüllen. Gut verrühren. Zwiebeln in einer Pfanne braun schmoren, Becherinhalt zufügen und kurz aufkochen. Fertig.
Dienstag: Der Tag beginnt neblig. Ich versuche, Motivation zu Aufäumtätigkeiten zu bekommen, aber woher? Ich geh´ mal suchen. Erst einmal wieder die Horrormeldungen von Kriegen in der Zeitung lesen.
Mein Lieblingsschriftsteller

Gestern war wieder Maltag

Und Spaghetti gab es auch ... sonst war nix los.

Tolles KI- Bild von Steffi und ihrem Kiosk auf Langeoog ... sogar Peppi mit drauf.

Montag und gestern war alles etwas anders als geplant. Ich war gegen 15 Uhr vor dem Haus meiner Kinder und las auf WhatsApp die Nachricht, dass sie es doch nicht schaffen, wie geplant zu Hause zu sein. Ich habe lange gewartet, dass jemand aus dem Haus kommt und ich die Geschenke innen vor die Tür stellen kann, aber es kam niemand bei dem fiesen Wetter. Woanders klingeln mochte ich in der Mittagszeit nicht. Aber gegen 15:30 Uhr kam die Familie nach Hause. Geschenktüten abgegeben. Ich bin allerdings in der Tür stehen geblieben, musste ja gleich weiter, und es lohnte nicht, die Stiefel auszuziehen. Klar möchte man als Oma gerne erfahren, ob die Geschenke gut angekommen sind, aber darauf musste ich nun verzichten. Vier Kilometer weiter zum Lesekreis. Kaum drin stellte ich fest: Mein Smartphone ist weg, nicht in meiner kleinen Tasche. Oh Schreck. Anrufen lassen und kein Piep aus Taschen oder Auto. Schnell noch einmal zurück.

Mein Parkplatz war noch frei, da lag nichts. Den Weg zu Bastian zwischen den Häusern abgelaufen, geklingelt, gefragt, Handy angerufen - nichts. Ich hab noch einmal im Innentaum des Autos geschaut - und mit einem Mal ging ein Licht unter der Rückbank an. Anruf von Bastian. Keine Ahnung, wie das Teil aus meiner Tasche heraus dorthin gerutscht ist und sich selbst stumm geschaltet hat. Ich war richtig aufgeregt bei dem Gedanken, was ein Verlust bedeutet, vor allem beim Onlinebanking und alle Kontakte weg. Etwas derangiert kam ich dann beim Lesekrreis wieder an und es wurde ein gemütlicher Nachmittag. Wir waren eine kleine Runde von fünf Leuten, vier hatten abgesagt.
Trotz gelungener AugenOP vor einigen Jahren fahre ich nicht gerne bei Dunkelheit und Regen Auto, vor allem, wenn auf der Autobahn die Fahrmarkierungen fast nicht mehr zu erkennen sind wie auf der A27.
Zu Hause wurde ich dann mit Fisch auf Quittenchutney begrüßt.
Sonntags nehme ich mir immer Zeit für ein persönliches Wellnessprogramm. Damit ist der Vormittag ausgefüllt. Peter backt Brot und hört laut" What a wonderful World" in der Küche.
Nachmittags fahre ich nach Bremen. Ich habe einen Termin bekommen bei meiner Enkelin, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren - falls sie dann vom "Hafenrummel" zurück sind, bevor mein Lesekreis beginnt.
Gestern habe ich meiner Wohnung Bücher aussortiert. Meine Güte, sind die schwer. Unsere Bibliothek sucht gerade für einen Bücherflomarkt, aber die müssen ja irgendwie dahin ... Zwei Umzugskartons sind schon mit Teddys voll, die bleiben müssen.
Heute bin ich im Internet auf ein interessantes Gerät gestoßen. Da steht zwar etwas von " statt Gehhilfen", aber bei näherem Hinsehen ist es so etwas wie ein Segway, funktioniert mit Körperneigung. Vor vielen Jahren habe ich jede Gelegenheit genutzt, Segway zu fahren. Geführte Touren im Bürgerpark, Parcours indoor in der Stadthalle, bei Aida Außengelände, Verden Rathausplatz usw. Und nun hat sich das plumpe Ding von damals so leicht und elegant entwickelt.
Ich war gestern mit kochen dran. Veganes Pilzcurry

Sonnabend: Endlich mal ein anderer Ausblick in den Garten. Nachts hat der Regen ab und zu getrommelt. Nun ist aller Schnee weg und ich habe keine Ausrede mehr, zu Hause zu bleiben und alles auszusitzen.
Morgen hat meine Enkeltochter 14. Geburtstag, mal schauen, ob ich meine Geschenke kurz reinreichen kann oder ob sie mit Gästen etwas unternimmt. Ich bin sowieso in Bremen, Lesekreis bei Gerd und Mona. So langsam kommen die Termine wieder: nächste Woche Mittwoch Qigong, Freitag essen gehen mit den "Mittwochsmädels", Sonnabend für zwei Tage mit Womo nach Ostfriesland zu meiner Freundin (Kohlfahrt) und dann nach Leer, Treffen mit einem Arbeitskollegen vom Fernmeldemuseum. Im März kommen die Enkelkinder ein paar Tage, meine Schwester und Schwager habe ich auch lange nicht gesehen. Danach geht es wieder auf größere Tour.
Freitag. Ich komme in die Stube und da liegt mein Bär Tonke mit einer Buddel auf dem Sofa. Das ist nicht gestellt, die Flasche ist wohl nachts umgefallen und hat Tonke mit umgehauen, haha.
Meine Cousine aus Hildesheim, die mich damals an die Steinmalerei herangeführt hat, hat auch Stäbchen bemalt. Diesmal war es meine Anregung. Sind voll schön geworden ...
Fischfilet auf Gemüse

Erwischt: Mein Bär macht sich hier immer breiter auf dem Sofa. Ich hoffe, er bestellt keinen Eimer Honig bei Amazon ...Aber noch hat er das Passwort nicht geknackt.

Donnerstag: Wir stehen früher auf als sonst, der Heinzungsmonteur kommt, hat aber keine Uhrzeit gesagt. Peter rechnet mit zwei Leuten und wir bereiten Frühstück vor. Dann kommt Andreas alleine, aber erst mittags. Heizung wieder okay, und nun gibt es nur Kaffee und Kekse. Aber schon nach wenigen Minuten klingelt sein Feueralarm in der Jackentasche. Er springt auf, ruft noch eben "Danke" und wech isser. Es sind nur 500m zur Freiwilligen Feuerwehr und Minuten später fährt er mit anderen mit Blaulicht wieder bei uns vorbei. Peters Telefon hat geklingelt, Bitte der Feuerwehr um den Schlüssel für unsere Pflegefälle. Peter steht damit an der Straße, aber dann stellt sich heraus, nee, es sind andere Nachbarn aus dem Dorf betroffen, zwei Straßen weiter. Die kennen wir auch ... Von unseren Leuten haben wir schon eine Woche nichts gehört. Peter geht nicht ans Telefon. Wir wissen aber, dass die Versorgung klappt. Dass Peter menschlich so enttäuscht von ihnen und ihrer Unaufrichtigkeit ist, ahnen sie vielleicht...

Ich schließe heute mein Projekt "Lesezeichen" ab, alle Stäbchen beidseitig bemalt und frisch lackiert. Nun noch die Bändchen und dann fertig. Die hänge ich auf Langeoog in die Bäume und Büsche. Im letzten Jahr habe ich die Schwertmuscheln so bemalt, aber die sind zu zerbrechlich.
Friesische Minitotems
Gemüseauflauf vegetarisch

Mittwoch: Viel zu spät habe ich gemerkt, dass das Buch, das ich bis Sonntag gelesen haben soll für den Literaturkreis, nur als Papier zu bestellen ist. Allein wegen der Schriftgröße lese ich fast nur noch online, zumal ich auch ganze Absätze markieren kann, die ich später bei Diskussionen abrufen kann. Ein Glück, dass das bestellte Buch doch noch zwei Tage eher kam, als vorhergesagt. Nun ist lesen angesagt.
Ich habe seit Anfang Dezember nicht mehr geraucht, so drei Stück vielleicht, wenn ich mal eine schnorren konnte. Und ich habe wie erwartet an Gewicht zugenommen. Der Stoffwechsel wird anders, ich kenne das. Außerdem bremsen Zigaretten das Hungergefühl. Ich wollte nie wieder über 60 kg wiegen, jetzt sind es 61,5. Aufpassen.
Daher habe ich vorübergehend das Kochen übernommen. Peter kocht gut und gerne, bevorzugt aber die "schwere Küche" und immer zuviel. Das verleitet.