Gabis "Außenspiegel"
  Schattenseite
 
Meine dunkle Seite - die Schattenseite.


Ich habe bestimmte Themen von anderen Seiten getrennt, weil ich weiß, dass nicht jede/r damit umgehen kann und will ...
 

Kursus: Einen Sarg selber bauen.

Etwas ungewöhnlich, aber das Interesse und die Nachfrage ist da. Makaber finden das eigentlich nur Menschen, die nicht die innere Bereitschaft haben, sich mit dem Ende des Lebens auseinanderzusetzen... für die der Tod ein Tabuthema ist, zumindest eines, das sie selbst nichts angeht. Andere, wie ich auch, suchen den Kontakt in "begreifbarem" Rahmen, wollen eigene Ängste abbauen.
Eine Frau berichtete, sie wolle die ganze Familie einladen, demnächst "Omas Trauerfeier" zu gestalten, Sarg bauen, ausstatten, bemalen, ins Gespräch kommen. Alle sollten ein kleines Erlebnis mit "Oma/Tante usw" erzählen dabei. Nette Idee finde ich.
Eine ältere Frau hatte eine Krebsdiagnose bekommen und wollte ihr evtl. absehbares Ende mitgestalten. Meine Hochachtung!
Ein anwesender Mann und Handwerker war mehr technisch interessiert; er selbst wohnte als Kind an einem Friedhof, der viele Jahre sein Spielplatz war. Also keine Berührungsängste.
Zwei Frauen waren vom alten kranken Schwiegervater geschickt worden, sich das mal anzugucken. Sein Leben lang hat er sich über die Preise der Särge (ab 400€ bin in die tausende) geärgert, die eine Stunde sichtbar herumstehen und dann abgefackelt werden. Er wollte Geld sparen. "Mädels, bringt mal den Bauplan mit".
Und ich? Ich habe ja schon öfter die 2m langen Gedenkbretter bemalt und als ich die Holzkiste das erste mal sah dachte ich: Da muss Farbe drauf. Aber ich würde mir keinen fertigen Sarg wochenlang ins Zimmer stellen, um zu malen. Das geht sogar mir zu weit. Aber die Einzelteile je nach Lust und Laune bei schönem Wetter auf dem Balkon schleifen, grundieren, bemalen, lackieren, das könnte ich mir vorstellen.
Eine Nutzung der Kisten bis zum Einsatz? Da bietet sich ein Bücherregal an, eine Büchertruhe mit Sitzkissen drauf, als Bauerntruhe bemalen ...oder den bearbeiteten Bausatz einfach im Keller lagern.

Hinterher durften wir die gebaute Kiste bemalen (Wandfarben)


ENDE


Der letzte Weg
eines Menschen führt im Verdener Krematorium in einen der beiden Öfen. Hier herrschen rund 850 Grad.
(erschienen in den Bremer Nachrichten am 02.12.2017)

Verden. Gabriele Köhler hatte Zeit, sich auf den Tod ihres Mannes vorzubereiten. Nach langer Krankheit starb er vor rund einem halben Jahr. Die Verdenerin setzte sich schon vorher intensiv mit dem Thema auseinander. Und auch wenn niemand ausreichend für den Tod eines lieben Menschen gewappnet sein kann, war für sie eines klar: Es sollte eine Feuerbestattung mit Beisetzung unter grünem Rasen sein. Die Vorstellung eines im Grab langsam verfallenden Körpers bereitete ihr Unbehagen.

Diesen Wunsch der Bestattung hegte auch ihr Mann Horst Köhler. Er hinterließ seiner Frau die entsprechende Vollmacht, sodass sein letzter Weg zum Verdener Krematorium geebnet war. Im Jahr 2005 wurde der „blinde Fleck“ auf der Landkarte mit der privatrechtlich als Verein geführten Institution geschlossen.

 Steigende Zahlen

„Damals war das nächste Krematorium von Verden aus in Bremen“, erzählt Vorstand Willy Hilling. Seitdem steige die Nachfrage nach  Feuerbestattungen. Waren es im Jahr 2016 noch insgesamt 4000, so habe man diese Marke in Verden in diesem Jahr bereits erreicht, Hilling rechnet mit rund 4600 Einäscherungen bis Ende 2017. Aber auch die absolute Zahl der Todesfälle in Deutschland steigt, von rund 800 000 im Jahr 1999 auf jetzt 900 000, wie Hilling berichtet, und der Trend soll noch anziehen. Grund sei unter anderem, dass in früheren Jahrgängen viele Männer bereits in jungen Jahren im Zweiten Weltkrieg gefallen waren.

Der Anteil der Feuerbestattungen ist gewachsen, was sich auch auf den Friedhöfen bemerkbar macht. Auf dem Waldfriedhof sind nach Angaben von Friedhofsgärtnermeisterin Claudia Ahrens heute 75 Prozent der Bestattungen Urnenbeisetzungen, so dass dort eine größere Fläche inzwischen als Wildbienenwiese dient.

Willy Hilling steht im Krematorium an der Lindhooper Straße in einem lichtdurchfluteten Raum, in dessen Mitte ein Kreuz aufgestellt ist, links und rechts davon Blumen. Hier können Angehörige Abschied nehmen und ihre ganz persönliche Zeremonie gestalten. Gabriele Köhler hatte dafür die Stationen im Leben ihres Mannes noch einmal aufbereitet. Hilling drückt auf den Knopf einer Fernbedienung und eine bislang milchige Glasscheibe wird plötzlich klar. Dahinter ist einer der beiden Öfen zu sehen: Wenn es von den Angehörigen gewünscht wird, können sie den Toten so bis zum Schluss begleiten.

Gabriele Köhler und ihr Mann hatten sich eigentlich eine gänzlich anonyme Beerdigung vorgestellt, ohne Hinweis auf den genauen Ort. Doch nun wird es doch eine kleine Stele mit den Daten von Horst Köhler geben. „Ich höre immer wieder, dass Menschen im Verlauf der Trauerarbeit an einen Punkt kommen, an dem sie doch eine Anlaufstelle brauchen“, ist Hilling überzeugt. Er ist grundsätzlich offen gegenüber anderen Formen der Bestattung, und so schwebt ihm für die Zukunft noch ein besonderes Angebot vor. In dem angrenzenden Waldstückchen sollen künftig auch Baumbestattungen möglich sein, bei denen aus der Asche der Verstorbenen ein Baum gezogen wird. Die Schwierigkeit dabei sei nur, eine 99-jährige Garantie für das Grab zuzusichern.

Nicht alle neuen Trends treffen den Geschmack von Willy Hilling, der für diesen letzten Weg Wert auf einen schön gestalteten Holzsarg legt. Bei den Särgen gebe es heute individuelle Gestaltungsmöglichkeiten – von der Papp-Version bis zum aufgedruckten Werder-Bremen-Logo.

Fährt der Sarg in den Ofen, umschließt ihn eine Temperatur von 850 Grad, erklärt Hilling. Damit die Asche ohne Zweifel hinterher der Person wieder zuzuordnen ist, wird ein Schamottstein auf den Sarg gelegt. An diesem Freitagvormittag ist das die Nummer 33 575 – die Steine werden fortlaufend durchnummeriert. Der gesamte Prozess dauert dann rund vier Stunden. Nach der Verbrennung werden die Metallteile vom Sarg entfernt, ebenso eventuelle Herzschrittmacher. In einer weiteren Anlage werden dann noch eventuelle Giftstoffe neutralisiert, die der Körper unter anderem durch Chemotherapie in sich trägt. Das, was vom Menschen übrig bleibt, passt am Ende in eine kleine Schublade.



Das Krematoriums in Verden.



Es war jetzt das dritte Mal, dass ich dort war. Vor Jahren war ich zu einer Gruppenbesichtigung eingeladen. Dann Horsts Abschiedsfeier. Nun war ich zu einem Interview  mit der Journalistin der Tageszeitung da, die einen längeren Bericht schreiben will. Natürlich ging es um Historie, Verfahren und Technik, aber es war auch ein (positiver) Erfahrungsbericht von einer Kundin gefragt. Ich saß auf dem gleichen Stuhl, wie bei Horsts Feier, aber nun war der Raum so gut wie leer. Es hat mir auch nichts ausgemacht, weil Horst da ja nicht hingehörte.


Nach dem Gespräch lud der Inhaber uns zu einem Rundgang an. Natürlich konnten wir in der kleinen Runde viel mehr Informationen bekommen. Wir hatten beide keine Berührungsängste. Ich habe mich sehr für die Technik der Öfen, die Videoüberwachung und die Abluftreinigung interessiert. Was für ein Aufwand!!

Ablufttechnik

Diese Begehung war eher für Fortgeschrittene. Klar kommen Gedanken "upps, da liege ich dann auch mal in dem Kühlraum aufgereiht mit den anderen Toten, wenn meine Zeit gekommen ist. Aber je mehr ich mich auseinandersetze, desto mehr verliert das "den Schrecken". Wir konnten auf Wunsch auch beim Einfahren eines Sarges in den Ofen zuschauen und bei der Weiterverarbeitung der ersten Asche: abkühlen, zuordnen, sortieren, abfüllen.

Der Ofen (ca. 800°C) und unten die Ascheschublade


Hier werden die technischen Vorgänge der beiden Öfen beobachtet.


Zum Schluss wurde uns dann doch etwas mulmig, die Abschiedsfeier und Verbrennung für ein Baby wurde vorbereitet, dass das Leben gar nicht erst beginnen durfte. Da werden selbst die MitarbeiterInnen sehr still ...



Bedenke stets dass alles vergänglich ist.
Dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich
und im Leid nicht zu traurig sein (Sokrates)



Ich möchte laut über die Mauern hinausrufen:
O bitte beachten Sie doch diesen herrlichen Tag!
Vergessen Sie nicht, wenn Sie noch so beschäftigt sind,
den Kopf zu heben und einen Blick
auf diese riesigen, silbernen Wolken zu werfen
und auf den stillen blauen Ozean, in dem sie schwimmen.
Beachten Sie doch die Luft, die vom leidenschaftlichen Atem der Lindenblüten schwer ist,
und den Glanz und die Herrlichkeit, die auf diesem Tag liegen;
denn dieser Tag kommt nie, nie wieder!

Rosa Luxemburg




Irgendwann

Irgendwann siehst du das letzte mal Schnee,
Irgendwann trinkst du den letzten Kaffee,
streichelst den Hund, tanzt durch den Saal,
alles, alles gibt's ein letztes mal!

Irgendwann schmeckst du zum letzten mal Brot,
schwimmst durch den See, betrachtest ein Boot
winkst du einem Kind, gehst durch ein Tal
alles, alles gibt's ein letztes mal!

Irgendwann hörst du die letzte Musik,
wirst du umarmt und erhaschst einen Blick,
liest einen Brief, schreibst eine Zahl,
alles, alles gibt's ein letztes mal!

Irgendwann heißt: es kann morgen geschehen
und dass wir uns heut ein letztes mal sehen
drum was du erlebst, erleb es total,
denn alles, alles gibt es ein letztes mal.
(Gerhard Schöne)




Novembernebel

Dicht und undurchdringlich liegt er über dem Fluss,
den Wiesen, den Wegen.
Nebel.
Kein Horizont,
zu den Gedanken wandern können
Sie kommen zurück
und bringen ein Stück Kälte mit.

 Verschleierte Gefühle die mahnen:
Auch ich bin endlich.
Verliere mich aus den Augen
Will keine Nebelwand im Kopf
Wie Blei.

Leben und vergehen
Sich den Gedanken stellen,
ZU ENDE DENKEN
Licht, Wärme, Kerzen, leise Musik
Und mich freuen, dass ich hier sein darf,
den nächsten Frühling und das Erwachen
der Natur erleben werde – voraussichtlich.

(Dieses Gedicht habe ich vor zwei Jahren geschrieben)


Novembernebel – Kurzfassung:

Je schlechter die Aussicht,
desto mehr die Einsicht


Gedenkbretter


Ausstellung eines Kurses


Hier möchte ich die Gedenkbretter zeigen, die ich im Laufe der letzten Jahre.gemalt habe. Die Bretter sind 200x30cm groß und dienten vor mehr als 150 Jahren in den Tiroler Bergen dazu, die Verstorbenen über enge Bergwege zum Grab zu tragen und hineingleiten zu lassen. Es wurde oft mit christlichen Motiven bemalt. Das Brett konnte als Ersatz für einen Grabstein aufgestellt werden, bis dieser fertig war. Aber die Bretter wurden auch manchmal anschließend zu Hause in den Hof an die Pforte gestellt als Zeichen der Trauer.

Meine Freundin Silke Ahrens (Abschied Bestattung Kirchlinteln) ist nicht nur Bestatterin mit eigenem Institut, sie ist auch ausgebildete Trauerbegleiterin und bietet u. a. "Gedenkbrettmalen" im Rahmen der Trauerarbeit an.
Sie hat die Idee für den protestantischen Raum mitgebracht und aus dem Totenbrett wurde so ein Gedenkbrett. Ich bin immer gerne mal dazugestoßen an den Maltagen mit Trauernden und habe einige Bretter bemalt, später auch mal Ausstellungen und Infostände des Instituts mitbetreut.


Das war mein erstes Brett. Unten in dem ausgeschnittenen Feld dient eine alte CD als Pendel, ich hatte gerade nichts anderes


Eine Winter-Fleißarbeit zu Hause. Eigentlich sind nur ein paar Stunden Zeit für ein Brett. "Vergissmeinnicht" war schon auf manchen Ausstellungen, in Prospekten abgebildet, bei Abschiedsfeiern als nebenstehende Deko oder direkt hinter der Urne.









Unten: Mein Leben als Film: Betreten der Bühne, kleine Schubladen mit Kindheitserinnerungen, die Schultafel mit Riss (als mein Vater starb war ich in der 3. Klasse - und alles war plötzlich anders.)

Es gab sooo viele Tränen, bei meiner Mutter wegen der Trauer, von der sie sich erst nach einem Jahr einigermaßen erholt hatte. Bei meiner geliebten Großmutter erlebte ich die Tränen, weil sie den Tod ihres Mannes und des einzigen Sohnes gleich hintereinander schwer verkraftet hat. Bei mir wegen dauerndem Verlust der Freundinnen und Freunde durch Umzüge und mehrere Umschulungen, bei meiner kleinen Schwester, weil sich niemand wirklich um sie kümmerte.

Dann kam die Zeit des Berufes, dafür stehen die Akten und die Tastatur. Die Familienphase und das Leben auf dem Flugplatz habe ich mal in einem kleinen Bild zusammengefasst. Mein Leben war bunt, ich habe viele schöne Reisen - vor allem mit dem Schiff - gemacht und wann der Vorhang wieder fällt und ich von der Bühne abtrete, habe ich "offen gelassen"


Für das folgende Brett war diese erlebte Geschichte die Inspiration:

Abschied vom ICH

Es ist mitten in der Nacht. Aufregung unter meinem Schlafzimmerfenster. Ich schaue nach.  Eine alte Frau steht im fahlen Licht der Laterne im kurzen Nachthemd und ohne Schuhe vor unserem Wohnblock. Ein Nachbar ist bei ihr, klingelt irgendwo in unserem Haus. Erfolglos. Kurze Zeit später sitzen wir alle drei in meiner Stube. Das Telefonbuch. Die Frau gehört in den Nachbarblock. Ich ziehe ihr Pantoffeln an. Der nette Helfer hakt sie ein und nimmt sie mit. Wir sind froh, dass sie ihre Haustür offen gelassen hat. 

Eine halbe Stunde später. Pantoffeln schlurfen unter dem offenen Fenster. Sofort bin ich wieder hellwach. Bademantel an, Schlüssel greifen und raus. Ich fange die Frau kurz vor der Wiese ab, ziehe ihr meinen Bademantel an. Nun laufe ich im kurzen Nachthemd und ohne Schuhe durch die Nacht. Egal, um diese Zeit guckt keiner und weit ist es auch nicht. Die Frau bedauert sehr, dass sie orientierungslos ist und entschuldigt sich mehrfach. Sie ist so lieb, vertrauensvoll und unglücklich. Ich finde ihre Wohnung, besorge ein Glas Wasser, führe sie zur Toilette. Vorsichtshalber, damit sie auch wirklich im Bett bleibt. Zwei Tage später kommt sie ins Heim ...


 





Das Botschaftenbrett habe ich gerne mit zu Ausstellungen genommen, Stadthalle Bremen, Kirche usw. Menschen konnten da einen Gruß für ihre verstorbenen Angehörigen draufschreiben. Zwei Bretter davon sind schon hinten und vorne dicht beschriftet! Schien eine gute Idee gewesen zu sein, hat mich selbst überrascht.
Das grüne Brett ist mit Blümchen bemalt: Star of Bethlehem, eine Blüte, die Bach (Bachblüten) gegen Traurigkeit und Schock eingesetzt hat (auch in Notfalltropfen)

 


Das Gedicht habe ich vor längerer Zeit geschrieben und daraus ist das nächste Brett entstanden

HERBST

 So leuchtende, kräftige, bunte Farben.
Werden bald verblassen
Dicke, pralle, saftige Früchte

Überreif, Gären

 Die Erde duftet schwer und dunkel.
Bald nass, modrig. 
Sonne. Wärmend mit letzter Kraft
Schafft den Nebel nicht mehr.

 Blätter tanzen, wirbeln, fliegen
wie beschwipst zu lautloser Musik
 Blätter knistern trocken, zerbrechlich.
Fallen müde in den Matsch

 Das Licht wirk gedämpft. Verschleiert.
Die Natur stellt sich tot.
Ich zünde Kerzen an.
Kinder laufen Laterne



 


Bei diesem Brett hat ein Freund mir auf Wunsch ein paar Mauersteine ausgesägt, damit man durch die Mauer durchsehen kann. Das findet übrigens bei Austellungen besonders viel Aufmerksamkeit, leuchtende Farbe und leicht verständlich


An meinem Grabe

Da steht ihr nun, wollt mich betrauern
ihr glaubt, dass ich hier unten bin:
ihr mögt vielleicht zunächst erschauern -
doch schaut einmal genauer hin.

Ich bin nicht hier - wie ihr vermutet,
mein Körper mag hier unten sein,
doch während die Musik noch tutet
bin ich schon lang nicht mehr allein.

Seht ihr die Blätter dort im Wind?
Es sind sehr viele - sicherlich -
doch achtet drauf wie schön sie sind;
und eins der Blätter - das bin ich.

Seht die Wolken am Himmel ziehen,
schaut ihnen zu und denkt an mich,
das Leben war doch nur geliehen,
und eine Wolke - das bin ich.

Die Schmetterlinge auf der Wiese,
perfekt erschaffen - meisterlich,
ich bin so fröhlich grad wie diese,
und einer davon - das bin ich.

Die Wellen, die vom Bach getragen,
erinnern sie vielleicht an mich?
Ihr müsst nicht lange danach fragen:
denn eine Welle - das bin ich!

Blumen erblühen in all ihrer Pracht
die Rose und selbst der Wegerich,
und alle sind für euch gemacht
und eine Blume - das bin ich.

Ich möchte nicht, dass ihr jetzt trauert,
für mich wär das ganz fürchterlich.
Tut Dinge, die ihr nie bedauert:
Denn Eure Freude - das bin ich!

(von Heinz Rickal)







 
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